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Archiv der Kategorie: Gekochtes

absolut lecker! …. Chili con Carne

Gestern habe ich mein neues Kochbuch eingeweiht – „LEON. Natürlich Fast Food.“ – und ein Gericht daraus gekocht. Chili con Carne. Ihr merkt es natürlich nicht, aber sobald ich  in einem neuen Kochbuch/ Zeitschrift ein Chili-con-Carne-Rezept sehe, ist das das ERSTE, das ich nachkoche. Vielleicht liegt es daran, dass es eines der ersten Gerichte war, das ich im Hauswirtschaftsunterricht meiner damaligen Schule kochen musste und es mir so dermaßen gut schmeckte, dass ich es danach zuhause immer wieder für meine Mutter und meine kleine Schwester gemacht habe.

Mittlerweile habe ich schon sehr oft Chili gekocht – ultrascharf früher, später dann nur mit leichter Schärfe für die Kinder. Aber das Chili von gestern war der Kracher. So richtig lecker mit vielen leckeren Gewürzen und einer langen Garzeit!

Im Kochbuch war die Vorbereitungszeit mit 10 Minuten angegeben, da die Schreiber des Buches offenbar im Besitz einer Küchenmaschine sind, die das Gemüse ruckzuck zerkleinert hat. Ich habe alles von Hand geschnitten, weshalb bei mir die Vorbereitung eine halbe Stunde eingenommen hat.

Sophie hat mir ein wenig beim Vorbereiten geholfen. Den Kopf hat sie tief über die Schüssel mit dem kleingeschnittenen Gemüse gebeugt, eingeatmet und gesagt: „MMMM!! Das riecht lecker, Mama!“ 🙂

Und als ich dann die Gewürze abgemessen und auf einem kleinen Teller verteilt habe, war sie sehr fasziniert von den kräftigen Farben und intensiven Gerüchen. Und sie hat ganz genau aufgepasst und die Namen der einzelnen Gewürze immer wieder wiederholt. Sie schaut sich auch immer die Kochsendungen im Fernsehen an, die Mittags bzw. am Nachmittag laufen.

Sophie kennt diese Gewürze jetzt – und ihr bestimmt auch, nicht wahr?!!

Das Rezept ist für 6 – 8 Portionen angegeben und mit einem Kilo Rinderhack, dem Gemüse, den Tomaten und Kidneybohnen war die Pfanne randvoll! Gut, es hieß, man solle einen großen Topf nehmen, aber der war leider gerade nicht frei. Deshalb habe ich das Gemüse in der Pfanne weich gedünstet und das Hackfleisch im Topf angebraten und dann erst zum Gemüse dazugegeben. Glücklicherweise war der Deckel der Pfanne nicht flach, sondern nach oben gewölbt – nur deshalb hat alles reingepasst.

Bei einer Garzeit von zwei Stunden waren die Kidneybohnen, das Gemüse und das Fleisch gut mit den Gewürzen durchgezogen und ich konnte während dessen noch prima andere Dinge erledigen: Tisch decken, Kinderzimmer aufräumen, Sophie eine Geschichte vorlesen und Sarah vom Kindergeburtstag abholen.

Das Ergebnis war ein extrem leckeres Abendessen von dem die Hälfte übrig geblieben ist, weil es so VIEL war! Bei den Mengen war das aber zu erwarten und ich habe den Rest eingefroren. So können wir, wenn ich mal keine Lust zum Kochen habe, die beiden Gefrierbeutel mit Chili rausnehmen und auftauen und müssen keine Fertigpizza holen.

Einmal kochen, zweimal essen – gefällt mir! 😉

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Verfasst von - Juli 18, 2012 in Aus dem Leon-Kochbuch, Gekochtes

 

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Salatschlacht und Grillzeugs …

Noch so früh am Morgen und es gibt endlich mal wieder etwas von mir zu lesen … WOW! Schon seit eeeeewigen Zeiten warten leckere Fotos darauf gezeigt zu werden – aber ich war immer soo faul. Aber heute nicht. Heute wird was getan! Jawohl!

Draußen regnet es schon seit TAGEN und die ersten Grilltage der Saison sind schon längst vorbei. Aber ich habe noch ein paar Fotos hier, die ich euch jetzt nicht länger vorenthalten will. Es kommen bestimmt bald wieder tolle Grilltage mit vieeel Sonnenschein … nur nicht die Hoffnung aufgeben!!

Meinem Mann hat der Tortellinisalat am besten geschmeckt und die Kids fanden den Nudelsalat sehr lecker. Ich glaube den Tortellinisalat gab es Samstags, den Kartoffelsalat Sonntags und den Nudelsalat Montags … genau weiß ich es aber auch nicht mehr, weil das jetzt schon eine Weile her ist, dieses verlängerte Wochenende. Und die Marinade für die Hähnchenschenkel hatte ich auch selbst gemacht.

Als ich vor einiger Zeit mal im Buchladen war, sind mir diese Bücher von Ottfried Preußler aufgefallen und ich musste sie mir sofort kaufen. Als Kind habe ich „Die kleine Hexe“ VERSCHLUNGEN … ich konnte die ganze Geschichte auswendig. Mein altes Exemplar war schon mehrere Generationen alt und ich bin froh, jetzt eine neue Ausgabe mit gleichen Umschlagfoto in Händen zu halten :-))

 
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Verfasst von - Juli 13, 2012 in Gekochtes, Leselust

 

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Es muss nicht immer Tomatensosse sein

In einer Ausgabe der Landl*ust aus dem letzten Jahr (Mai/Juni 2011) habe ich kürzlich wieder einmal gestöbert und diese tollen Soßenrezepte gefunden. Besonders angetan hatte es mir die Champignonsoße. Ich LIEBE Champignons!!

Die vielen kleinen Champignons zu schneiden, hat am Längsten gedauert. Der Rest war ein Kinderspiel! Und es hat ausgezeichnet geschmeckt 🙂 Übrigens haben wir dazu Bandnudeln gegessen.

Und hier das Rezept für die Soße:

500 g Champignons
6 Frühlingszwiebeln
100 g gekochter Schinken
2-3 EL Butter
400 ml Sahne
100 ml Gemüsebrühe
Salz und Pfeffer
etwas glatte Petersilie (frisch am Besten!)

Zubereitung:

Die Champignons putzen und in dünne Scheiben schneiden. Die Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in dünne Röllchen schneiden. Den Schinken in dünne Streifen schneiden.
Die Butter in einer Pfanne erhitzen und die Frühlingszwiebeln bei mittlerer Hitze ca. drei Minuten dünsten. Schinken und Pilze dazugeben und zugedeckt ca. fünf Minuten dünsten. Gelegentlich umrühren.
Die Sahne und die Brühe dazugeben und cremig einkochen lassen. Die Soße mit Salz und Pfeffer würzen.
Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken. Etwa die Hälfte der Petersilie in die Soße rühren. Die Soße mit den Nudeln vermischen, mit der restlichen Petersilie bestreuen und direkt servieren.

 
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Verfasst von - Mai 25, 2012 in Gekochtes

 

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Käsespätzle á la Kochprofis

Am Samstag gab es selbstgemachte Käsespätzle nach DIESEM Rezept. Ich schaue jeden Donnerstag Abend die Kochprofis und ich koche immer mal wieder etwas nach. Ich finde die selbstgemachten Spätzle schmecken um Welten besser, als die getrockneten aus dem Supermarkt.

Das war das erste Mal, dass ich Nudelteig selbstgemacht habe und es gibt da bestimmt Verbesserungsbedarf. Besonders was die Größe der Spätzle angeht. Aber schaut selbst. Ich habe Fotos gemacht 🙂

Der Teig klebt an meinen Fingern und ich musste mir von meinem Mann mit einem Messer den Teig abkratzen lassen!! (Ja, lacht nur! Ich hatte auf jeden Fall meinen Spaß) 😀

Darf ich vorstellen: Meine MONSTER-Spätzle! (Das Abschaben vom Brett hat jetzt auch nicht soooo gut funktioniert, wie ich mir das vorgestellt habe…) 😆

Geschmacklich waren sie aber TOP!! (Naja, aufgrund der Größe hätten sie noch ein wenig länger kochen sollen, aber die hingen mir schon über den Topfrand hinaus. Wie große Würmer….) Trotzdem, ich bleibe dabei: Die besten Käsespätzle, die ich bisher gegessen – und gekocht – habe! Und das ist jetzt keine Werbung, sondern Überzeugung 🙂

 
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Verfasst von - März 11, 2012 in Gekochtes

 

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Für die kalte Jahreszeit: Rübchen-Eintopf

Jetzt nehme ich mir einfach die Zeit, um endlich mal das Originalrezept aufzuschreiben, nach dem ich meistens meinen köstlichen Steckrüben-Eintopf mache. Natürlich schön mit Fotos…

Zutatenliste:

4 große Kartoffeln

3 große Möhren

1 große Steckrübe

1 große Zwiebel

500 Gramm Kasseler (oder Gulasch)

1-2 Lorbeerblätter

1,5 Liter Gemüsebrühe

1 Knoblauchzehe

1 Chilischote

1/2 Päckchen Tiefkühlpetersilie

Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Kartoffeln, Möhren und Steckrübe waschen, schälen und in mundgerechte Stücke würfeln. Die Zwiebel schälen und grob würfeln. Das Fleisch ebenfalls in mundgerechte Stücke schneiden, anbraten, salzen und die Lorbeerblätter dazugeben. Kartoffeln, Gemüse und Gemüsebrühe zugeben. Alles aufkochen lassen und zugedeckt 25 – 30 Minuten garen.

Eine Knoblauchzehe schälen und pressen. Die Chilischote einritzen, entkernen, waschen und kleinhacken. 1/2 Packung TK-Petersilie mit Chili, Knoblauch und 3 – 4 Esslöffel Öl mischen und mit Salz und Pfeffer gut abschmecken.

Zum Ende der Garzeit die Petersilienmischung dazugeben und heiß servieren.

 
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Verfasst von - November 2, 2011 in Gekochtes

 

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Antipasti

Gestern gab es leckeren Salat mit Bruschetta! Ich musste doch endlich mal ein Rezept aus meinem „Italian Basics“-Kochbuch ausprobieren. Wenig Zutaten und schnell zu machen. Das Rezept – leicht abgeändert – findet ihr am Ende des Postings …

Die kleine Puppenwiege habe ich auf dem Flohmarkt erstanden und ein bisschen aufgemöbelt… mit weißer Farbe und ein bisschen Stoff.

Es war eine fummelige Arbeit, das winzige Kissen und die kleine Decke zu nähen!

♦♦♦

 
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Verfasst von - August 4, 2011 in Gekochtes, Lieblingsstücke