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Archiv der Kategorie: Aus der Arbeit

Ganztagskiga

Töchterchen freut sich schon die ganze Zeit darauf, dass sie jetzt endlich ein „Ganztagskind“ im Kindergarten ist. Voller Begeisterung hat sie jedem in den letzten Wochen ganz ernsthaft erklärt, sie dürfe jetzt den ganzen Tag lang in den Kindergarten gehen. „Ich bin jetzt ein Vorschulkind UND ein Ganztagskind in der Elefantengruppe!“ 😀

 

Mein befristeter Arbeitsvertrag ist ja nun leider abgelaufen. Irgendwie bin ich schon traurig darüber, andererseits gibt mir das jetzt aber auch die Möglichkeit, eine Stelle in meinem Beruf zu finden. Froh macht es mich vor allem, dass sich meine Kleine so sehr auf den Ganztagskindergartenplatz freut! Da kann ich ruhigen Gewissens nach einem Job mit mehr als 10 Stunden pro Woche Ausschau halten und vor allem bieten sich natürlich auch mehr Möglichkeiten an, wenn man mehr als 3 Stunden täglich zur Verfügung hat.

 

Heute allerdings geht es mir erstmal nicht so doll – es ist einfach so ungewohnt meine kleine Maus erst am Nachmittag wieder zu sehen. Aufräumen, putzen, Wäsche waschen… das lenkt alles nicht besonders gut ab. Noch 45 Minuten dann hole ich sie ab. Ich hoffe sie freut sich 🙂

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5 Kommentare

Verfasst von - September 1, 2011 in Aus der Arbeit, Ich, Kinderzimmergeschichten

 

miss it…

Veränderungen gehören zum Leben. Leider vertrage ich sie meistens überhaupt nicht.

Zuerst dachte ich „Klar, eine andere Abteilung ist ok, auch wenn sie nichts mit „Recht“ zu tun hat. Hauptsache arbeiten.“. Nach gut einer Woche muss ich mir aber eingestehen, dass ich meine vorhergehende Tätigkeit als Aushilfe in der Rechtsabteilung sehr vermisse.  Was ich jetzt mache, beschäftigt mich zwar und es gibt ein paar Dinge, die man beachten muss; es hat nur leider überhaupt nichts mehr mit meinem gelernten Beruf zu tun – es ist nicht das gleiche, wenn auch das Team, die Menschen, mit denen ich arbeite, freundlich, hilfsbereit und umgänglich sind.

Die Arbeit ist sehr einseitig, man muss viel im Internet recherchieren,  wenn man von bestimmten Branchen nichts oder nur wenig weiß. Das ist zwar mitunter recht interessant, man lernt schließlich auch immer mal wieder gerne Neues dazu, aber es reicht auf Dauer nicht. Die Tätigkeit ist einfach stumpfsinnig und ich bin froh, wenn ich nach zweieinhalb Stunden wieder gehen kann.

Mein Tätigkeitsbereich in der Rechtsabteilung war abwechselungsreicher, weil mein Chef mir außer der Datenbankpflege noch andere Aufgaben übertragen hatte. Im Prinzip war ich eingestellt, die Vertragsdatenbank wieder „auf Vordermann“ zu bringen, habe aber meinem Chef auch verschiedene andere Dinge abgenommen, zu denen er nicht genügend Zeit hatte. Fast schon wie eine Sekretärin oder Assistentin.

In der neuen Abteilung muss ich im Prinzip nichts anderes machen, als im Akkord möglichst viele Branchenbuch-Kategorien zu bearbeiten, indem ich passende Suchwörter vergebe. Zweieinhalb Stunden dasitzen und auf den Bildschirm starren ist eben anstrengend. In der Rechtsabteilung musste ich immer mal wieder aufstehen, Ordner oder Akten holen, Verträge einscannen, etc. Bei der jetzigen Tätigkeit muss ich nicht mehr aufstehen – es sei denn, ich habe eine Frage, was aber selten vorkommt.

Wenn ich dafür kein Geld bekäme, würde ich diese Arbeit allerdings nicht machen. Und auch auf Dauer ist das definitiv nichts für mich. Ich habe gesagt, dass ich es mache, ich habe unterschrieben und ich ziehe das jetzt durch. Jedenfalls die drei Monate auf die der Vertrag befristet ist. Danach muss ich sehen was kommt.

 

 

 
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Verfasst von - Februar 28, 2011 in Aus der Arbeit

 

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